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Ein

Kunstwerk

ist

ein

Stück

Natur,

gesehen

durch

ein

Temperament.

Emile Zola

   

Ergänzend zur THEORIE DER INTEGRALEN ZEITKULTUR
bieten wir hier Schaubilder und Erläuterungen zum Thema:

Temperamente in der Zeit


Das Zeittemperament entspricht einer schwerpunktmäßigen
Verteilung von Verhaltensmustern auf der vorgestellten Matrix.
Ein ausgeglichenes Mischungsverhältnis bedeutet die Erkenntnis
und die Integration von allen möglichen Bewegungsrichtungen.

Beispiel: Choleriker



1. Extroversion: Die rasche Zunahme von Hitze und Luft = Explosion
2. Introversion: "Tief einatmen und bis 10 zählen" = Abkühlung durch Analyse
3. Die Hinwendung zum eigenen Phlegma kann einen vitalen Kreislauf ergeben

Beispiel: Erkenntnis



1. Auseinandersetzung und Analyse von kulturellen Äußerungen
2. Praktische Konsequenz ggf. moralische Handlung

Beispiel: Unternehmung

1. Frei nach Schumpeter: Der Unternehmer ist ein "kreativer Schöpfer"
2. Praktische (kommerzielle) Verwertung von Kunstproduktionen z.B. Musik
3. Kundenwunsch & Kundennutzen
4. Marktanlyse & Weiterentwicklung des Produktes (Innovation)

Hier ein kleiner Test zum Zeittemperament

Weiterführender Ansatz:

Die zyklisch gewählte Anordnung der 4 Elemente ermöglicht relativ leicht eine Annäherung an die Fünf-Elemente-Lehre der chinesischen Philosophie. Bei dieser Betrachtungsweise stellen die Elemente Wandlungsphasen oder Prozesse dar.

Die Kombination Wasser und Feuer (feucht & warm) entspricht dem Prinzip Holz bzw. Baum - es kennzeichnet Aufbruch und Entwicklung (=Frühling).

Der Zenit (=Mittag 12 Uhr) entspricht dem Feuer, dies markiert den Höhepunkt
und deutet gleichsam den Wendepunkt an (=dynamische Phase, Aktion).

Das Prinzip Erde stellt die vollzogene Wende dar (=Fruchtbildung, Sommer).

Aus der Erde hervorgebrachte Erze, Metall bzw. Gold
symbolisieren Reife, Kontraktion und Sinken (=Herbst).

Das Prinzip Wasser steht für Betrachtung, Lageerfassung und Ruhe (=Winter).

Literatur:

Die 4 Temperamente

Fünf-Elemente-Lehre